Archiv für März 2008

Two down, four to go

Sonntag, 30. März 2008

One down, five to go!

Montag, 24. März 2008

Hot Spring oder Baden für Anfänger

Samstag, 22. März 2008

Einmal mehr bin ich in die japanische Kultur eingetaucht. Hot Spring war angesagt oder auf Deutsch, baden in einer heissen Quelle. Bei einem solchen Besuch gibt es einiges zu beachten oder sagen wir mal, Dinge die sich doch etwas von einen normalen „Badi“ besuch unterscheiden.

Was bei uns als Sonntags Nachmittag für ältere Herrschaften gilt ist hier als Event und so findet man Spas die 24h geöffnet sind. Genau in so einem war ich.

Check in:
Die Schuhe werden schon vor dem Eingang ausgezogen und werden eingeschlossen. Zum Glück hatten meine Socken mal wieder ein schönes Loch drin.

Kasse:
An der Kasse wird normal bezahlt und man erhält ein Band mit Anhänger und Schlüssel. Auf dem Band ist ein Strichcode drauf aber dazu mehr. Der Schlüssel passt zum Spint in der Umkleide.

Bademantel:
Weiter geht es zum fassen des Bademantels. Wer hier wie bei uns einen Standart einfarbigen erwartet lieg falsch. Es gilt einen aus einer Vielfalt von Mustern und Motiven zu wählen. Grössen gibt es in 10cm Schritten und es empfiehlt sich einen etwas kürzeren zu nehmen (nein das hat nichts mit „Sex sells“ zu tun).

Garderobe:
Für einmal nichts neues abgesehen, was zieh ich jetzt an? Badehose hatte ich keine dabei da man die auch nicht braucht aber wie jetzt weiter? Man will ja nicht der Einzige sein, der dann allenfalls nackt vor versammelter Meute steht. Zum glück war auch niemand anderes in der Umgebung wo man hätte abkucken können. Der Unterwäscheautomat (Ja wie ein Getränkeautomat nur eben mit Unterwäsche) es mal mit Unterhose zu versuchen, was sich als richtig herausstellen sollte.

Shopping:
Nein, der Titel ist nicht falsch. Raus au der Umkleide rein in einen Bereich wo es von lauter kleinen Shops, Bars und Restaurants nur so wimmelt. Also erst mal die Waren die feilgeboten werden angekuckt und was zu Abend gegessen. Bezahlt wird mit dem Strichcode auf dem Anhänger.

Garten:
Ich war ja eigentlich zum Baden gegangen also sollte doch jetzt mal irgendwo Wasser kommen. Da gibt es so einen Garten. Der Garten ist ein Bereich im freien mit kleinen Kanälen in denen das Wasser ca. 20cm hoch steht. In diesem Wasser watet man dann. Genau hier kommen jetzt die 10cm des Bademantels zu tragen (Klar, dass meiner 10cm zu lang war) und ich ihn so immer hochhalten musste. Während dem gehen entlang der Kanäle erlebt man immer wieder Überraschungen. Der Boden ist gespickt mit unterschiedlichsten Steinen und Steinchen. Da gibt es angenehm grosse runde und dann noch die kleinen fiesen sptzen.

Fischfussbad:
Das ist ein Bad wo lauter kleine Fische darin sind. Man setzt sich auf den Beckenrand und hält die Füsse rein. Die Fische beginnen sofort mit der Reinigung der Füsse. Das fühlt sich sehr spassig an, zum glück bin ich nicht kitzlig im Gegensatz zu den meisten Damen die daher auch die schönsten Grimassen machten um sich zu konzentrieren.

Das eigentliche Bad:
Nach dem ganzen Vorspiel geht es in das richtige Bad. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen oder besser gesagt, Männer und Frauen sind hier strikte getrennt. Erst geht es in einen weiteren Umkleideraum. Hier ist Endstation für den Bademantel und die Unterwäsche. Es gibt zwei Handtücher, ein kleines und ein grosses. Ich übersah das kleine und nahm nur ein grosses. Rein geht es in den Badebereich. Da steht als erstes eine Art Brunnen mit Schüsseln. Die Schüsseln füllt man mit Wasser und entleert sich diese über dem Kopf. Das ersetzt die bei uns übliche Dusche vor dem Bad. Jetzt geht es an das eigentliche Badevergnügen. Diverse Pools mit heissem und sehr heissem Wasser laden zum relaxen ein. Während dem Wechsel von einem Pool zum anderen hält man sich das kleine Handtuch dezent vor den Intimbereich, ratet mal wer das falsche Tuch dabei hatte.

Dusche nach dem Bad:
Wer jetzt eine normale Dusche erwartet der hat bis anhin den Text nicht wirklich gelesen. Brause und Schlauch sind zwar wie bei uns gewohnt aber man steht nicht sonder setzt sich auf einen kleinen Holzschemel und wäscht sich im sitzen. Ich werde diese Variante mal meiner 4. Liga Mannschaft vorschlagen nach einem harten Spiel.

Massagen:
In einer solchen Wohlfühloase werden natürlich auch Massagen angeboten. Vom Sandbad über irgendwelche Öle, heissen Steine über klassische von denen sogar ich schon mal gehört habe.
Deshalb hab ich mir eine ganz einfache Fussmassage gegönnt. Es war super entspannend und ich wollte gar nicht mehr aufstehen.

Relaxing Zone:
Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun. Nach einem solchen Bad muss man sich auch erst mal etwas erholen. Dafür gibt es einen grossen abgedunkelten Raum mit vielen bequemen Sesseln. Der Name Ruheraum ist aber nicht so ganz der richtige da, sehr viele Japaner da einschlafen und während dem Schlafen eine Geräuschkulisse generieren, die jedem 12er Schlag der Schweizer Armee Konkurrenz macht.

Fazit:
Es war ein toller Abend / Nacht (bin um 2 Uhr raus) und ich kann jedem der Japans besucht nur empfehlen.

Gelungene Geschenke

Montag, 17. März 2008

Am Samstag war es mal wieder soweit, Karin hatte Geburtstag und wie meistens sorgten die erhaltenen Geschenke der letzten Jahre für viel Stimmung.

Trio Infernale
Trio Infernale

Diese Tierchen haben alle eine Durazell an einem bestimmten Ort (Wo ist der Elefant?) und singen, tanzen, hüpfen oder machen andere mehr oder weniger lustige Dinge. Ein Heidenspass für Jung und Alt.

Weekend in Interlaken

Dienstag, 11. März 2008

Nach zwei Monaten bin ich mal wieder für eine Woche in der Schweiz.
Da an Weihnachten das Wetter ja nicht so wollte mit dem Gleitschirmfliegen nutzte ich dieses Mal gleich die erste Gelegenheit die sich mir bot und nach weniger als 24h zu Hause war ich in den Bergen und bereits am Start. Der Wetterbericht am Samstag um einiges besser als das eigentliche Wetter aber für mich gab es immerhin einen Flug vom Schiltgrad und einen vom „Amis“.

Sandra lies es sich nicht nehmen mich für die Landung über Funk einzuweisen. Dementsprechend gross war meine Erleichterung als ich es wohlbehalten wieder festen Grund unter meinen Füssen hatte ;-)
Erster Flug mit geglückter Landung seit 6 Monaten
Erster Flug mit geglückter Landung seit 6 Monaten

Zum Abendessen hat ich eine Einladung von Thomas und Sabrina und als es um die Entscheidung zweites Glas Rotwein und Gästebett gegenüber nach Hause fahren ging entschied ich mich für das Erste (Wer mich kennt, weis wie schwer mir das gefallen ist ;-)
An dieser Stelle gleich nochmals DANKE für die Gastfreundschaft.

Am Sonntag war der Wetterbericht eigentlich auf Föhn gestellt aber als ich aufwachte lachte mich die Sonne an und Föhn war keiner zu sehen. Ein kurzer check der Druckdifferenz veranlasste Thomas und mich sofort die Starterlaubnis bei Sabrina einzuholen, die Schirme zu schultern und ab aufs Niederhorn.

Wir erreichten die Busstation Just in Time und waren, abgesehen von ca. 20 anderen Piloten, die Einzigen. Oben angekommen legten wir sofort aus uns Starteten. Der Flug ging übers Amisbüehl. Thomas und einige Andere Piloten fanden Thermik. Ich hab es leider nicht geschafft einzudrehen aber es war mir egal. Nach ca. 20 min landete ich Glücklich im Lehn mit dem Wissen das ich noch starten kann und ich noch viele Wunderbare Flüge in der natur machen werde.

Thomas und ich auf dem Niederhorn
Thomas und ich auf dem Niederhorn