Brasilianisch Besonderheiten

2. April 2012

In den letzten Tagen durfte ich doch Zeuge einiger brasilianischen Besonderheiten werden. Es ist ja schon wichtig, dass ein Feuerlöscher gut sichtbar positioniert wird. Nur muss man ihn deswegen gleich in die Mitte des Flurs schrauben damit weder links noch rechts genügend Platz ist um mit einem Koffer durch zu kommen?

Feuerlöscher mitten auf dem Flur

Feuerlöscher mitten auf dem Flur


Reparaturarbeiten sind auch sehr spannend. Aus der Decke über einer Kollegin tropft es regelmäßig. Der geneigte Leser würde jetzt wie der Schreiber auch erwarten, dass jemand der Leckage auf den Grund geht. In Brasilien wird der Hausmeister gerufen, der kommt mit einer Leiter vorbei, entfernt die Abdeckung der Decke, entfernt einen mit Wasser gefüllten Plastiksack, spannt einen neuen Sack und verschwindet wieder bis er das nächste Mal gerufen wird. Dies nun seit Monaten. Eklig wird die Geschichte nun wo festgestellt wurde, dass die Damentoilette im neunten Stock, also genau darüber, undicht ist.

Die Türe zum Büro mit einem elektrischen Schloss ist auch nicht über alle Zweifel erhaben. So wurde ein klemmender Schließ Keil des manuellen Schlosses schon lange einfach mit zwei Schreiben so fixiert, dass er immer offen ist. So kann er nicht mehr klemmen und der elektrische Schließ Keil übernimmt ja dessen Aufgabe. Jetzt ist aber auch das elektrische Schloss ausgefallen und die Türe konnte ohne Eingabe des Pin-Codes, durch drücken, einfach geöffnet werden. So kam nun Heute der Handwerker vorbei und bearbeitet die Türe. Der Krach den er dabei machte lies darauf schließen, dass er eine Komplettsanierung der Etage durchführt oder wir uns um das Schloss keine Sorgen mehr machen müssen weil die Türe fehlt. Dauer der Aktion ca. 2h. Resultat: Das schloss geht noch immer nicht dafür klemmt jetzt die Türe.

Schloss mit Schrauben repariert

Schloss mit Schrauben repariert

Update aus Brasilien 25.03.2012

25. März 2012

Nun bin ich doch schon wieder seit vier Tagen in Brasilien.
Der Flug war sehr angenehm und pünktlich die Landung. Der Pilot parkierte allerdings wie ein Mädchen und musste deshalb das Flugzeug 3m zurückstoßen lassen weil so nicht angedockt werden konnte. 20min später war die Immigration hinter mir und ich im Taxi. Dank dem Verkehr in Sao Paulo dauerte es dann doch gute zwei Stunden bis ins Hotel.

Da mein Flug ja vorverlegt werden musste und das normale Hotel ausgebucht ist wurde für vier Tage ein Ersatz gebucht. Man merkt deutlich, dass das Hotel von jemandem gebucht wurde, der nicht mehr Nächte im Hotel verbringt als zu Hause. Das Zimmer ist sehr klein und würde in jeder Fernsehsendung mit Hotelcheck durchfallen. Was wirklich spannend ist, immer wenn ein Flugzeug vorbeifliegt fällt für ca. 5s der TV aus und die Internetverbindung geht verloren. Zusätzlich ist das Quartier nicht gerade das tollste. Ich bin also mehr als froh, wenn es am Sonntag wieder in das Hotel vom letzten Aufenthalt geht.

Bei der Arbeit geht es drunter und drüber. Was gestern noch wahr war ist eben Geschwätz von Gestern und Heute ist ja nicht Gestern. Hinweise, dass man etwas nicht tun sollte werden resp. wurden ebenfalls gnadenlos ignoriert. Das führt nun dazu, dass eine Umsetzung während meiner Abwesenheit gemacht wurde die so nicht funktioniert und wir wieder bei null beginnen können. Easy wir haben ja noch soooo viel Zeit übrig.

Freitagabend war dann Party angesagt. Der Kunde hat einen eigenen Raum in einem Gebäude mit einer fest eingerichteten Bar wo regelmäßig Donnerstag und Freitag gefeiert wird. Ein sehr interessantes Konzept wo sich Sachbearbeiter bis Manager treffen und gemeinsam feiern. Für mich war es ein super Abend und ich freue mich schon auf die nächste Einladung.

Und hier noch ain Bild wie es direkt vor dem Hotel aussieht, erinnert micht irgendwie an einen alten verlassenen russischen Weltraumbahnhof.

Russischer Weltraumbahnhof?

Russischer Weltraumbahnhof?

Round 2

20. März 2012

So nun ist es soweit, der zweite Trip nach Sao Paulo steht an.

Durch einige personelle Veränderungen auf Seiten des Kunden musste ich den Flug um einige Tage vorverlegen.
Erst sofort und dann musste doch noch erst alles bestätigt werden.

Aus normalen drei Tagen in Walldorf und anschliessenden zwei Tage zu Hause wurde nichts.

Die drei Tage wurden in zwei im Homeoffice abgefackelt und nebenbei noch Impfen, Waschen, Packen und diverse andere Vorbereitungen treffen.

Dementsprechend unruhig war ich und bin froh, hab ich doch noch alles erledigen können und sitze jetzt bei einem Glas Champagner im Flugzeug.

Weitere Abenteuer warten auf mich und ich werde euch auf dem laufenden halten.

Saisoneröffnung 2012

7. März 2012

Am letzten Freitag war es soweit, endlich Gleitschirmwetter und Zeit in die Berge zu fahren. Wie meistens im Winter war Stechelberg das Ziel. Gut zu erreichen, Start und Landeplatz direkt neben der Bahn resp. Sessellift und eine kleine aber feine Skihütte ebenfalls gleich da. Fliegerherz was willst du mehr?
Die Thermik war dann doch eher schwach und so war es leider nicht möglich den Startplatz so richtig zu überhöhen um ein Toplanding hinzulegen und so war landen nach gut einer Stunde fliegen angesagt. Mit der Bahn wieder hoch, Mittagessen mit Christoph der die Ski gegen Schirm getauscht hat und anschließend einen zweiten etwas kürzeren Flug ins Tal gemacht.
Der Wetterbericht für Samstag wurde besser und so entschied ich mich am Samstag gleich nochmals für den Stechelberg.
Trotzt des etwas schlechteren Wetters als am Vortag war die Luft um einiges labiler und so war ordentliche Thermik vorhanden. Zumindest genug um ein Toplanding zu machen.
Ich weiss aus vergangene Jahren, dass man den Anflug 5m zu hoch einplanen muss, dann geht es schön auf. Leider hab ich das nicht so Ideal gemacht und bin ca. 3m zu kurz gekommen. Zack und bis über die Knie im tiefe, schweren Sulzschnee gesteckt. Es dauerte gute 10min. bis ich meine Beine wieder aus dem Schnee draußen hatte und sie bewegen konnte. Anschließend sicher nochmals 10-15min für die 3m um hoch auf den Startplatz zu kommen. Kriechen war angesagt weil gehen war in dem Schnee nicht möglich. Das war verdammt anstrengend also erst mal Restaurant und Mittagessen.
Der Zweite Flug an entwickelte sich eher mässig. Irgendwie bin ich einfach nicht richtig gestiegen ganz im Gegensatz zu Tobias und Christoph. So entschloss flog ich dann mal auf die andere Talseite, eigentlich mehr als Umweg zum landen. Fortuna war mir aber hold, so hab ich super tief Anschluss an die Thermik gefunden und mich wieder bis auf 2600m hochgeschraubt. Tobias hat das gesehen und ebenfalls mitgemacht. Gemeinsam ging es entlang der Mändlichen Kante Richtung Interlaken. Kurz nach der Mändliche Bahn hab ich wieder Anschluss gefunden und mich in einem super Schlauch bis auf 2800m hochgeschraubt. Da musste ich aufhören da die Wolkenbasis erreicht war. Nun war alles angerichtet und so ging es im Gleitflug direkt nach Interlaken. Noch ein kurzer Rundflug mit der Resthöhe und so landete ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf der Höhenmatte in Interlaken wo mich Tobias schon erwartet. Angestachelt von meinen Funksprüchen hat sich auch Christoph noch bis nach Interlaken gekämpft.
Mein erster Flug von Stechelberg nach Interlaken und das schon am zweiten Flugtag der Saison, so darf es weiter gehen.
Flugdetails Link

Route Stechelberg Interlaken

Route Stechelberg Interlaken

Black Out

8. Februar 2012

Gestern und Heute hatten wir im Büro einen Black Out von ca. 30min. Da merkt man dann z.B. wie toll elektronische Schlösser sind.

Spannend war zu Beobachten, wieviele Leute es braucht um die Sicherungen zu prüfen. Es sind fünf und der jüngste darf ran ;-)

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Ich bin dann mal am Strand

3. Februar 2012

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Wetter

31. Januar 2012
Wetter Basel

Wetter Basel

Wetter Sao Paulo

Wetter Sao Paulo


Rein in die Badehose und ab in den Pool ;-)

Parque Ibirapuera

30. Januar 2012

Was macht man an einem Sonntag mit Sonnenschein und ca. 28°C in Sao Paulo?
Genau, man geht in den Parque Ibirapuera. Das ist ein Stadtpark und entsprich dem, was für die New Yorker der Central Park ist. Der Park ist echt nett aber es hatte wie immer und überall in Sao Paulo sehr viele Leute. Trotzdem war es ein schöner Tag.
Hier ein Paar Bilder:

Parque Ibirapuera

Parque Ibirapuera

Das ist mal ein Kaktus

Das ist mal ein Kaktus

Logi vor einem dicken Baum, der Baum ist dick.

Logi vor einem dicken Baum, der Baum ist dick.

Der dicke Baum

Der dicke Baum

Parque Ibirapuera

Parque Ibirapuera

Hochgeschlafen

26. Januar 2012

Nachdem die Aussicht aus meinem Hotelzimmer in der ersten Woche eher bescheiden war hab ich das Zimmer gewechselt.

Hier mal ein Fotovergleich vorher nachher:

Hallo Nachbar

Hallo Nachbar

Aussicht altes Zimmer

Aussicht altes Zimmer

Das ist doch mal eine Aussicht

Das ist doch mal eine Aussicht

Weekend in Guarujá

24. Januar 2012

Das Weekend ist nun leider auch schon wieder vorbei. Das Gute daran ist, ich kann darüber berichten.

Ein Arbeitskollege auf dem Projekt hat uns seine Ferienwohnung in Guarujá einfach so zur Verfügung gestellt.
Das ist ca. 80 km südlich von Sao Paulo am Meer.
Ein weiterer Kollege hat uns am Samstag im Hotel abgeholt und mal eben hingefahren. Er ist dann auch gleich geblieben und hat den Tourguide gemacht.

Als erstes ging es nach Santos auf einen Aussichtspunkt, gut für mich war das eher eine Qual denn der Aussichtspunkt war ein Gleitschirmstartplatz.
Danach ging es mit der Autofähre weiter nach Guarujá.
Hier war Essen, Trinken und Strand angesagt.
Der Wetterbericht sagte zwar Regen voraus aber von dem war weder am Samstag noch am Sonntag was zu spüren.
Das Wetter war gut genug um sich einen Sonnenbrand zu holen und das trotz Sonnencreme und Sonnenschirm.

Unsere Aktivitäten beschränkten sich dann wirklich auf Essen, Trinken und Baden.
Die Kokosmilch direkt aus der Nuss war super erfrischend, der Caipirinha lecker und das Bier schmeckte.
Als wir zu dritt Caipirinha bestellten, kam erst nur ein Becher.
Wir wurden dann etwas schräg angeschaut, als wir pro Person einen Becher bestellt haben, denn Brasilianer teilen sich anscheinend die alkoholischen Getränke, auch aus Bechern.

Die Rückfahrt am Sonntag dauerte dann etwas länger. Für die ca. 80 km brauchten wir gut 2h30. Mark, Simone und ich hätten den andauernden Kolonen Verkehr schon beinahe verflucht als Marcelo unser Fahrer meinte:“Cool das läuft super, kaum Verkehr.“

So und jetzt wie immer noch ein paar Bilder

Aussicht über Santos

Aussicht über Santos


Gleitschirm Startplatz von Santos

Gleitschirm Startplatz von Santos


Aussicht von der Ferienwohnung

Aussicht von der Ferienwohnung


Guaruja Beach: Logi mit Kokosnussdrink

Guaruja Beach: Logi mit Kokosnussdrink