Bündnerland 2015

So schon einige Wochen sind wieder ins Land gezogen aber auch im 2015 fand die Bündnerlandreise mit von Fly-Ikarus.ch statt und wie seit Jahren war ich wieder mit dabei.

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Dieses Jahr startete meine Reise aber bereits am Mittwoch mit einigen schönen Flügen in und um Interlaken inkl. Baden im Brienzersee. Mein Quartier bezog ich wie immer in Interlaken bei der Familie Amacher. Danke für die Gastfreundschaft.

Am Sonntag traff sich dann eine Gruppe von Piloten im Lehn zur Bünderlandreise. Der Wetterbericht für Sonntag war gut und somit war klar „Flims“ so schnell wie möglich. Ohne Anhänger waren wir schnell unterwegs und so standen wir bereits um die Mittagszeit in Naraus am Startplatz. Ein weiterer Flug vom Cassons Grad besiegelte mein Flugtag mit einer Landung auf einer grossen Wiese neben dem Badesee. Nach und nach traf ein Gleitschirm nach dem anderen ein.

Der Montag war wieder ideal für Flims und so ging es hoch und runter. Mal von Naraus mit Toplandiung und mal vom Cassons Grad. Und wer schon mal mit Häppy unterwegs war weiss: „Wenn ein See da ist, geht’s zum Baden.“

Der Dienstag war vom Wetterbericht solala und damit es noch Flüge in einem weiteren Fluggebiet gibt wurde nach Scuol verschoben. Die Thermik war leider nicht mit uns gefahren aber egal, die Bahn ist ja gleich neben dem Landeplatz. Also Hoch und Runter bis zum „Calanda“.

Dienstagabend gab es ja schon die Aussagen „Das war unser letzter Flug diese Woche“. Der Mittwoch startete auch mit Wolken, Wind und Regen. Also Ideal für das Thermalbad. Aus dem Thermalbad raus, ein Loch in der Wolkendecke. Also los, Schirme gepackt und auf den Berg zum Abgleiter zwischen Wolken und Nebel hindurch. Es ist unglaublich wie eindrücklich Berge mit Wolken wirken.

Der Mittwoch war dann ein typischer Tageskarten Tag. Fliegbar aber ohne Thermik. Egal, schliesslich waren wir zum Fliegen da und so ging es hoch und runter bis zum „Calanda“. Gekrönt wurde der Tag mit einem leckeren Abendessen im Restaurant Pensiun Aldier in Sent mit einer kurzen führen durch das Giacometti Museum und einem Apero in er Bibliothek.

Donnerstag war am Morgen noch fliegbar, allerdings wieder ohne Thermik. Der letzte Flug gab dann auch schon leichte Regentropfen auf die Brille. Da ich mehr Regen erwartete und keine Lust auf einen Regenflug hatte bin ich mit dem Beschleuniger ins Tal raus und habe mal am Kabel gezogen. Resultat, eine Steilspirale mit über 18m/s (64km/h) sinken gemittelt über 10s. Da war ich schnell unten und konnte den Schirm, wie die folgenden Piloten auch, noch trocken Packen. Kurz darauf kam der Regen. Uns egal wir waren auf dem Weg nach Davos mit Zwischenhalt in Zernez. Einige interessierten sich für das Museum und andere eher für das Dorf. Ich gehörte zu der Gruppe die sich das Dorf anschaute. Ein Blick ums Eck, ok Kirche haben wir gesehen, oh ein angeschriebenes Haus, Bier. Weiter dann über den Flüela nach Davos. Selbstverständlich nicht ohne das Obligate Fondue auf dem Flüela und mit Schneefall draussen war das Wetter auch entsprechend.

Der Freitag war da und niemand wusste was er von dem Tag erwarten sollte. Der Wetterbericht war alles andere als Eindeutig und so ging es einfach mal aufs Jakobshorn. Oben angekommen lagen ca. 10cm Schnee. Der Wind überzeugte noch nicht wirklich und so wurden Fotos gemacht und eine Heise Ovo getrunken. Da der lokale Fluglehrer, Muck aber meinte „das passt“ waren auch bald alle in der Luft. Es war sogar Thermik vorhanden und so konnte der Flug doch etwas verlängert werden. Beim Zweiten Flug war dann irgendwie die Thermik weg und auch das Soaring wollte nicht so funktionieren wie es in Anbetracht der Tageszeit sollte. Also erst mal Mittagessen. Das Wetter hatte wieder voll auf Sonne umgestellt und so waren nach dem Fliegen mit allem was warm gab, Schattenplätze wieder sehr begehrt. Zu viert machten wir uns auf zu einem weiteren Flug. Oben angekommen war der Wind aber alles andere als gut. Ja ein Start wäre im entsprechenden Windfenster möglich gewesen aber die Änderungen der Windrichtung über 270° haben uns dann zum Entscheid geführt wieder mit der Bahn runter zu fahren. Das Landebier in der Bolgen schmeckte trotzdem resp. beinahe besser denn wir waren uns einig und auch etwas Stolz darauf den Entscheid für die Bahn und nicht den Flug getroffen zu haben.

Der Samstag war dann der letzte Tag der Flugreise. Ein Wetterbericht war nicht notwendig. Das Wetter war so eindeutig schlecht das wir nach einem ausgedehnten Frühstück und einer kurzen Shoppingtour direkt die Heimfahrt angetreten heben.

Alles in allem war die Bündnerlandreise mal wieder ein voller Erfolg. Top organisiert von Fly-Ikarus.ch mit tollen Leuten und neben dem Fliegen auch Sozialen und Kulinarischen Highlights. Wenn alles passt werde ich auch in der Ausgabe 2016 wieder dabei sein.

Danke an Häppy, Claudia, Jürg, Hanspeter der Graf, Hanspeter der Raucher, Tinu, Benny, Ursula und Antje es war eine geniale Woche.

Und jetzt noch ein paar Bilder:

Antje Thies gefällt dieser Artikel

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