Mazedonien 2015

Und schon ist sie wieder rum, eine Woche Urlaub in Mazedonien mit www.flywithandy.com

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Gleitschirmpiloten erkennt man schon beim Einsteigen in den Flieger, irgendwie unterscheiden sie sich einfach von den herkömmlichen Fluggästen die einfach in die Sommerferien fliegen. So ging es schon mit den ersten neuen Bekanntschaften in den Flieger nach Skopje. Dort wartete auch schon Andy und Verena mit den Busen für den Transfer Richtung Tetovo bereit. Das Hotel hoch über Tetovo erwartete uns mit feinem Essen bevor es dann schnell Richtung Kopfkissen ging um am nächsten Tag fit zum Fliegen zu sein. Kurzes Briefing und hoch zum Starplatz wo uns bereits beste Bedingungen erwarteten. Raus und erst mal lokales fliegen bevor ich mich dann im souveränen Absaufen im Flachland geübt habe, läuft. Das Reckholen hat leider etwas länger gedauert da der Bus an einer Stelle etwas breiter als die Strasse war und so gab es nur noch einen verkürzten zweiten Flug in den Sonnenuntergang. Montag nochmals in Tetovo rumgeflogen, diesmal aber zum offiziellen Landeplatz und zum kühlen Getränk bevor es Richtung Orchid zum Abendsoaring weiter ging. Wunderschönes Fliegen mit Blick über den See bis zum Sonnenuntergang. Abendessen dann am See. Dienstag war nicht mein Tag. Anscheinend etwas Zuviel Sonne am Vortag erwischt. Ich hielt mich am Schatten auf und habe auf das Fliegen. Dafür ging es mir am Abend wieder besser und das Essen wieder direkt am See konnte ich zusammen mit der Gruppe voll geniessen. Mittwoch war ein abenteuerlicher Ritt auf der Ladefläche eines LKWs zum Startplatz angesagt. Die Tandempiloten auf dem Weg nach unten verhiessen nichts wirklich Gutes. Oben angekommen bestätigte sich die Vorahnung, starker böiger Wind, an starten nicht zu denken. So ging es auf demselben LKW wieder nach unten. Ein Teil der Gruppe fuhr direkt weiter Richtung Krushevo, ich nicht. Ein Tag am See im Beach Club hörte sich zu verlockend und schliesslich ist es ja Urlaub. Donnerstag, Attacke. Nach zwei Tagen Boden voll Motiviert im Streckenfluggebiet. Der klare Nordwind gab die Flugrichtung der Strecke klar vor, Süden. Kam mir gerade recht, denn in diese Richtung war noch eine Rechnung vom letzten Jahr offen. Bitola war das Ziel. Erst ein etwas harziger Einstieg, danach ging es flott voran Richtung Süden. Die Ansage „Flachland“ hab ich ignoriert da es bis zum ersten Taleinschnitt gut, da wie letztes Jahr etwas gebastelt aber diesmal ging es weiter. Mit bis zu 72km/h weiter Richtung Bitola. So war ich dann auch ratz fatz da. Rechnung beglichen.

Rolf Kehrli, Sandra Von Allmen gefällt dieser Artikel

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