Bündnerland 2013

September 9th, 2013

Die Flugsaison 2013 war für mich bis jetzt eher bescheiden ausgefallen. Umso mehr stieg die Freude an dem Wetterbericht für die Woche Flugferien im Bündnerland. Gebucht mit meiner ehemaligen Flugschule Ikarus aus Interlaken eine Woche unterwegs in Scuol, Flims und Davos. Los ging das Ganze am Sonntagmorgen in Interlaken, danke an Fam. Amacher für die Gastfreundschaft und Rolf für den Abholdienst.

Das Wetter am Sonntag sah für das Bündnerland nicht ganz toll aus und so wurde mal auf Fahren gesetzt. Von Interlaken mal nach Fanas für einen kleinen Flug. Am Startplatz war guter Aufwind und so starteten Rolf, Marcel und Hans. Plötzlich begann es zu Regnen aber von einer Wolke hab ich mir den Flug nicht versauen lassen und auch Claudia hat dann nachgezogen. Schirm trockenfliegen war angesagt. Leider reichte es nicht ganz zum abtrocken bis ins sonnige Tal aber egal, immerhin ein Flug. Von Fanas via Davos weiter nach Scuol wo es mit Häppy, unserem Flugleiter/Fluglehrer, wo es typisch gleich ins Thermalbad ging. Häppy kennt glaub ich genau so viele Bäder wie Start und Landeplätze.

Der Montag in Scuol sah dann schon etwas besser aus. Die Luft sehr labil aber noch mit viel Nordwind und der Himmel mit Wolken zu. Egal, hoch nach Mota Naluns. Am Startplatz wehte ein sauberer Aufwind und sogleich wurde gestartet. Ich ging als zweit letzter in die Luft und hatte das Glück Aufwind zu finden. So ging es schnell Richtung Basis was bei dem Wetter eine doch sehr kalte Angelegenheit war. Während ich noch am Kurbeln war hat Hans-Peter nach nur wenigen Minuten ein Top-Landing hingelegt. Mein Versuch ebenfalls auf dem Startplatz zu Landen ist gescheitert und ich flog ca. 2m drüber mit anschließendem Absaufen. Egal dafür gibt es ja die Bahn welche uns/mich wieder hoch brachte. Der Zweite und Dritte waren eher kurz und nur in eine Richtung. Das Highlight des Tages war aber die Bündner Nusstorte serviert von Marcel am Startplatz.

Dienstag war dann der erste Tag mit Sonne, also wieder hoch nach Mota Naluns. Da von meiner 5er Karte bereits 3 Fahrten weg waren war einmal Absaufen ok, danach mussten Top Landings her. Zum Glück entwickelte sich der Tag wie geplant. Einmal absaufen und danach konnte ich immer wieder auf dem Startplatz landen. Da wir an dem Tag eh noch Richtung Flims wollten war der letzte Flug als Streckenflug angesagt. Häppy startete als erster gefolgt von Marcel, Rolf und mir. Rolf und ich stiegen gemeinsam bis sich Rolf aus unerklärlichen Gründen entschied das Projekt Streckenflug abzubrechen. So versuchte ich Häppy zu folgen, dies in einem großen Abstand so dass ich sehen konnte wo er höhe machen konnte. Leider habe ich ihn dann aus den Augen verloren als er in ein Tal eingeflogen ist wo er sich richtig hochgeschraubt hat. Für mich ging es da nur nach unten und so landete ich ca. 17km weiter in Susch. Auf meinem Weg dorthin habe ich plötzlich noch Marcel weit unter mir entdeck und er musste schon einige Kilometer früher landen. Häppy ist noch bis nach Klosters geflogen.

Mittwoch war dann Königswetter. Fliegen bis zum Abwinken vom Cassons Grad und Naraus. Erst ein Abgleiter, dann ein Versuch von ca. 45min richtig auf Höhe zu kommen und gleich nochmals so ein Versuch. Leider nur Versuche in der doch eher turbulenten Luft. Dem einen oder Anderen ist es im letzten Flug geglückt bis weit über 3000m zu kommen, egal der Donnerstag lag ja noch vor uns.

Donnerstag war noch besser als der Mittwoch. Das war ganz klar ersichtlich an der gestiegen Anzahl an Piloten mit Streckenambitionen am Startplatz als am Vortag schon über 100km geflogen wurde. Ich war etwas später am Startplatz weil ich als Testschirm einen Gradient Golden 4 direkt vom Importeur in Empfang nehmen durfte. So neu betucht dauerte das Startprozedere auch etwas länger. Mit dem Schirm raus und ab in die Thermik. Ich hatte zwei tolle Flüge an dem Tag welche bis auf 3300m hoch gingen und mit einer Landung direkt neben dem Crestasee zum Schwimmen beendet wurden. Anschließend gleich die Weiterfahrt nach Davos.

Freitag in Davos. Ab aufs Jakobshorn, denkste wegen Bauarbeiten ist die Bahn geschlossen. Also dann halt hoch auf die Parsenn. Ich noch immer mit dem Gradient Golden 4 und nicht mit meinem Golden 3. Die Luft war wie schon die ganze Woche doch sehr turbulent weil thermisch aktiv. Irgendwie bin ich nicht so richtig auf Touren gekommen und so landete ich nach knapp einer Stunde am Wolfgangsee. Schirm packen und los wieder hoch. Zweiter Flug bei nun noch stärkerem Wind. Beim Start gleich mal einen ordentlichen Frontklapper kassiert, dadurch an Höhe verloren und so fand ich mich bald wieder am Wolfgangsee in der „Hafenkneipe“ wieder. Das anschließende Wellness Programm hab ich ausgelassen.

Samstag, der letzte Tag. Das Wetter war besser als es zu Beginn der Woche zu erwarten war und so mussten wir schon wieder fliegen 😉

Wieder Parsenn und wieder starke Bedingungen. Ich war wieder mit meinem Golden 3 unterwegs da mich der 4er irgendwie nicht so richtig überzeugen konnte. Also raus und gleich eingedreht. Mit dem Südwind und der labilen Luft ging es ruppig aber kontinuierlich hoch bis unter die Wolken auf 3200m. Ein spannender Flug mit grandioser Aussicht über die karge Landschaft bis Arosa. Nach ca. einer Stunde landete ich dann wieder am Wolfgangsee wo auch der Rest der Truppe landete. Da der Südwind kombiniert mit Fön nun doch stark zugenommen hat haben wir den Flugtag so beendet und uns auf die Heimfahrt gemacht.

Es war eine super geniale Woche mit viel fliegen, tollem Essen und extrem entspannter Atmosphäre wo sich jeder über jede Flugminute des Anderen freute. Ich hab eine Woche nur Lachende Gesichter gesehen.

Danke also an Hans den Oberländer Walliser, Hans-Peter den Toplander, Rolf mit der schnellsten Frisur, Marcel die Bündner Nusstorte, Claudia ich starte schon mal und Häppy den Bademeister für die geniale Woche.

 

Tage der Lüfte

Juni 9th, 2013

Endlich war der Wetterbericht mal wieder flugtauglich. Also los am Freitag den Schirm gepackt und los nach Interlaken. Ski Jacke und Skihose konnte ich Zuhause lassen.

Auf dem Niederhorn waren super Startbedingungen mit schönem Wind von vorne. Also los, raus und aufdrehen. Die lange Flugabstinenz hat sich dann schnell bemerkbar gemacht. Verkrampft und mit einem komischen Gefühl war ich unterwegs von Genuss keine Spur. Die doch eher sportlichen Bedingungen haben ihr Übriges dazu getan und so war ich nach etwas mehr als 30min wieder am Boden. Das war aber nicht das Ende des Tages. Nochmals hoch aufs Niederhorn wo sich Sandra, Marcel und Rolf dazu gesellten. Das verkürzte die Warterei auf Startbedingungen die brauchbar waren ungemein. Mit Rücken/Seitenwind und einem Knüppel in den Leinen ging es raus und nur runter. Egal für mich war das genug für Heute und das Anschliessende Bier am See hat mehr als nur entschädigt für die Fahrerei. Abends noch zur Familie Amacher zum Abendessen und wieder nach Basel.

Neuhaus am Thunersee

Neuhaus am Thunersee

 

Am Samstag wieder dieselbe Tour. Los aufs Niederhorn bei etwas einfacheren Bedingungen als am Vortag. Raufdrehen auf 3000m und an die Finger frieren, super. Hätte ich doch nur die dicken Handschuhe noch mitgenommen. Die ersten 30min. waren wieder ein riesen Krampf ohne Spass am Fliegen. Dann aber machte es klick. Die Bremsen wie immer Sommer üblich in die Finger genommen und nicht mehr Winterstellung, den Oberkörper entspannt und siehe da, es macht Spass. Der Schirm flog wie gewollt, die Klapper hörten sofort auf und ich konnte die restlichen 30min so richtig geniessen. Da der Wetterbericht für später eher schlecht war ging ich gleich wieder nach Hause.

Logi in the Air

Logi in the Air

Beat immer mit dabei

Beat immer mit dabei

Ein kurzer Anruf bei Christoph und es war klar, das Fliegen ist noch nicht zu Ende. Modellflugzeit 😉 Raus aufs Feld mit Steuerung und Flugzeug und so noch knapp 2h an der Sonne verbracht. Abgesehen von einem etwas gekürzten Propeller nahm ich alles wieder so nach Hause wie es sein sollte. Christoph hatte etwas Pech und „landete“ seinen Flieger senkrecht mit einem bösen dumpfen Ton. Zum Glück steht der Neue Flieger bereits im Hangar.Ein spontanes BBQ rundeten den Tag ab.

Neues altes Hobby

Mai 12th, 2013

Vor über 20 Jahren war ich oft mit einer Fernsteuerung und einem dazugehörigen Auto oder Flugzeug unterwegs. Irgendwann hat sich das aber eingestellt und vor allem die Fliegerei kam nie richtig ins Fliegen.

Seit längerem hab ich nun schon einen Simulator am PC aber in die echte Welt hat sich das noch nicht durchgesetzt, bis jetzt.

Christoph hat mich angefixt mit seinen Erklärungen wie einfach das es Heute ist, ein Flugzeug in die Luft zu bekommen ohne erst Wochen mitSäge, Schleifpapier, Holzleim und und und im nicht vorhandenen Hobbyraum zu verbringen. Ein Probeflug mit seinem Flieger hat mich dann endgültig süchtig gemacht.

Klar hab ich viel von den Erfahrungen von Christoph profitiert plus mich in einigen Foren schlau gemacht. Es gibt da viele Informationen und noch viel mehr esoterisches.

Ich hab mir dann mal folgendes als Grundausstattung gekauft:

Flieger:  Multiplex Fun Cub
Fernsteuerung: 9XR von Hobbyking mit dem Frysky Telemetrie  plus Akku
Akkus: Lipos 2200mAh 25C Marke Turnigy von Hobbyking  vier Stück
Ladegerät: IMAX B6
Stecker: XT60 zum selber löten
Kleber: Sekundenkleber und UHU Por

Und wenn man schon beim Chinesen am Bestellen ist, dann halt noch ein paar Dinge die man nicht als erstes braucht aber über kurz oder lang sicher oder einfach haben will.
-USB Programmierer für die Funke
-Telemetrie Module
– Zweiter Empfänger
– Glasfasermatten
-Propeller
-Ersatzwellen für Motor

Der Zusammenbau:

Ok, ich gebe es zu ich habe etwas abgekürzt und mir die Fun Cub ARF bestellt. Das bedeutet der Flieger ist zu 90% zusammengebaut. Rumpf schon geklebt, Motor bereits eingebaut, Servos bereits eingeklebt und die Tragflächen komplett vorbereitet.
Zu tun bleibt noch das Höhen und Querruder einzukleben, Fahrwerk einbauen, Empfänger einbauen und alles anschliessen. Multiplex hat bei mir allerding etwas gepatzt und einen Holm der Tragfläche beim Einkleben auch gleich innen mit Epoxidkleber aufgefüllt so dass ich mit der Bohrmaschine erst die Aufnahme vorsichtig aufbohren musste.
Das Quer- und Höhenruder hab ich mit UHU Por eingeklebt. Das Problem dabei ist, der Kleber haftet bei richtiger Anwendung bei der ersten Berührung. Das ist nicht ganz so toll weil keine Korrekturen mehr möglich sind und so ist das Seitenleitwerk nun etwas schief eingebaut. Das nächste mal werde ich entweder „langsamen“ Sekundenkleber verwenden oder mit UHU-Por nicht die volle Antrocknungszeit abwarten.

Einstellungen:
Bezüglich der Ruderausschläge hab ich nichts eingestellt sondern einfach das übernommen was voreingestellt war. Das hat ziemlich genau zu den Werten in der Anleitung gepasst.
Der Schwerpunkt wird mit 80mm von der Vorderkante des Flügels angegeben. Völliger Schrott viel zu weit hinten der ist zwischen 60 und 70m. Tipp: vorderer Holm passt gut.
So jetzt noch alle Ruder prüfen ob die auch in die richtige Richtung gehen und die funke programmieren. Achtung, die Servostecker sind nicht Polsicher sprich bewegt sich ein Servo nicht, erst mal kurz überprüfen ob alles richtig angeschlossen ist.

Der Erstflug:
So Tag der Warheit, das Ding muss in die Luft. Das Wetter nicht unbedingt optimal da viel Wind aber die Ungeduld war einfach zu gross. Also mit Christoph als moralische Unterstützung und mit etwas mehr Erfahrung auf einen Feldweg gefahren und den Flieger flugfertig gemacht. Erst mal noch ein paar Fotos bevor es in die Luft geht.
Funktionskontrolle erfolgreich, der Puls steigt. Nochmals kurz den Start im Kopf durchgegangen und dann los. Vollgas den Hebel nach vorne und Ziehen. Nach 2m ist der Flieger in der turbulenten Luft. Dank des falschen Schwerpunktes liegt der Flieger alles andere als sauber in der Luft. Konsequent bricht er nach oben aus, genau das was man als Anfänger in turbulenter Luft braucht. Nach einigen Platzrunden in grosser Höhe um etwas ein Gefühl zu bekommen stand die Landung an. Der Landeanflug war solala. Es gelang mir den Flieger einigermassen zu Kontrollieren und langsam Richtung Feldweg zu manövrieren. Ganz getroffen hab ich den Feldweg allerdings dann doch nicht aber 50cm daneben in 30cm hohem weichem Gras war für mich völlig ok.

Für die weiteren Flüge hab ich den Schwerpunkt dann angepasst und der Flieger lag schon viel besser in der Luft. Mehr Trimmen und einstellen konnte und wollte ich bei diesem Wind und der wenigen Erfahrung nicht. Der Flugtag war für mich auf jeden Fall ein voller Erfolg, ok die Aussenlandung beim Versuch eines Touch n Go mitten im Feld hätte nicht sein müssen aber es ging nicht kaputt dabei.

Christoph hatte leider nicht ganz so viel Glück und hat sich bei einer Aussenlandung die Motorhalterung angebrochen was leider unentdeckt blieb so, dass beim nächsten Start die Motoraufhängung abgebrochen ist und das Modell aus ca. 2m unsanft gelandet ist.

Ich war froh, ist mir ein solches Schicksal am ersten Tag erspart geblieben ist und freue mich schon jetzt auf den nächsten Flugtag.

Hier noch ein paar Bilder. Danke Christoph für das Fotografieren.

 

Basler Fasnacht 2013

Februar 27th, 2013

Leider ist die Basler Fasnacht also „Die drey scheenste Dääg“ schon wieder vorbei. Es war wie immer genial mit Familie und Freunden den Cortaige zu geniessen und abends „ z Gässle“.

Das Wetter reichte von schön bis grau, zu 95% trocken und zu 100% kalt.

Die Kälte hat uns aber nicht davon abgehalten jede Minute der Fasnacht zu geniessen bis dann leider am Donnerstag der „Ändstraich“ war, die Laternen erloschen, die Trommeln und Piccolos verstummten und die Putzmannschaft en in Aktion traten.

Was solls am 10. März 2014 um 04:00 heisst es wieder: „Morgestraich vorwärts marsch!“

Bis dann hier einige Bilder zur Erinnerung:

Chienbäse 2013

Februar 21st, 2013

Einmal im Jahr am Sonntagabend findet der Chienbäse in Liestal statt. Ein Feuerspektakel der Extraklasse. Weshalb viel Text wenn es Bilder gibt?

Gleitschirmfliegen in Andalusien

Februar 11th, 2013

Es ist nun auch schon wieder eine Weile her seit ich aus Andalusien zurück bin.
Zwei Wochen Gleitschirmfliegen rund um Almuñécar (ca. 70km östlich von Malaga)
waren angesagt.

Die Temperaturen reichten von angenehmen 22 Grad bis zu kühlen 8 Grad runter.
Fliegen war eigentlich jeden Tag möglich, mal etwas länger mal etwas kürzer.

Hier mal einige Bilder der Reise.

 

Roadtrip Australien

Dezember 21st, 2012

So nun war mal wieder etwas Funkstille auf dem Blog. Grund dafür war der Road Trip von Sydney nach Perth entlang der Südküste Australiens. 4 Wochen waren wir unterwegs was doch sehr knapp bemessen ist für diese Strecke von ca. 5‘500km.
Erzählen könnte ich jetzt vieles von all dem was wir gesehen und erlebt haben aber das würde den Ramen meiner Schreibwut doch sprengen und ich poste stattdessen einfach mal ein paar Bilder. Wer gerne Details erfahren möchte, ich lasse mich gerne auf ein Bier einladen und erzähle ausgiebig.

Logi vor der Sydney Harbour Bridge

Logi vor der Sydney Harbour Bridge

Sydney Harbour Bridge

Sydney Harbour Bridge

Apero

Apero

Vögel

Vögel

Melbourne

Melbourne

Twelve Apostels oder der "left over"

Twelve Apostels oder der „left over“

Ja ist den Heut schon Weihnachten?

Ja ist den Heut schon Weihnachten?

Das geht auch mit 80Km/h

Das geht auch mit 80Km/h

Seelion

Seelion

Stinky, grumpy bastard

Stinky, grumpy bastard

Loch mit Meer

Loch mit Meer

Sonnenutergang

Sonnenutergang

Viecher die nächsten paar Killometer

Viecher die nächsten paar Killometer

Start Nullarbor

Start Nullarbor

Da kommen mal zwei Ozeane zusammen

Da kommen mal zwei Ozeane zusammen

Cape Leeuwin light house

Cape Leeuwin light house

First Ride

November 8th, 2012

So nach dem ich mein neues Mountainbike letzten Samstag abgeholt habe musste die erste Fahrt bis heute warten.
Endlich mal ein paar Stunden trocken, also los. Von mir zu Hause auf den Gempen, wie schon bei der Testfahrt vor einigen Wochen. Dazumal war es schon nass und rutschig aber diesmal waren auch noch viele Blätter auf den Wegen was es nicht besser machte. Die Jagdsaison hat auch noch begonnen was einen doch sehr beruhigt wenn es im ganzen Wald knallt.
Also los den Berg hoch und immer schön auf den Forststrassen geblieben weil sämtliche Abstecher auf Waldwege mit durchdrehendem Hinterrad und wenig Vortrieb endeten.
Oben angekommen eine kurze Pause, Jacke anziehen für die Abfahrt und wieder runter. Auf Grund des extrem nassen Waldbodens mit teilweise Pfützen auf dem Singletrail hab ich mich zu 90% wieder für die Forststrassen entschieden. Die restlichen 10% waren Schlammschlacht pur und richtig Freude am Fahren kam da nicht auf.
Unten angekommen, was viel schneller ging als hochstrampeln, nach Hause strampeln in die Tiefgarage zum Waschplatz und das Bike gereinigt.
Nach knapp 4h war alles vorbei, Bike sauber, ich sauber, alles gut und bereit für die nächste Tour.
Ich freu mich schon drauf weil macht echt Spass.

My Bike (Cube AMS 130 Race special eddition)

My Bike (Cube AMS 130 Race special eddition)

Good bye and hello

Oktober 30th, 2012

Nach einigen tausend Kilometern an Reisen in den USA, Australien, Skandinavien, Europa, Brasilien und Asien hat nun meine Samsonite Tasche nach mehrfacher Misshandlung durch Flughafenpersonal nach über 10 Jahren das Zeitliche gesegnet. Der Boden ist so verbogen, dass dieser unter Last nur noch am Boden entlang schleift. So wurde die treue Begleitung nun nach meinem Asien Abenteuer, was die Tasche mit einer zusätzlichen Nacht in Bangkok ohne mich verlängert hat, entsorgt.
Der Ersatz ist auch schon hier und ich hoffe wieder eine treue Begleitung für die nächsten Abenteuer zu haben.

Treue Begleiterin

Treue Begleiterin

Durchgebogen und aufgerissen. Böses Flughafenpersonal

Durchgebogen und aufgerissen. Böses Flughafenpersonal

Die andere Seite sieht auch nicht besser aus

Die andere Seite sieht auch nicht besser aus

Die Neue, hoffentlich genau so Zuverlässig wie die Alte

Die Neue, hoffentlich genau so Zuverlässig wie die Alte

Weekend in Taipei

Oktober 15th, 2012

Erstes Wekend in Taipei für mich. Angesagt war da natürlich das Touri Programm.
Taipei 101 stand dabei ganz oben auf meiner Liste. Das aktuell dritte höchste Gebäude der Welt. Zu Fuss also los dahin denn es sind so knapp 5km von meinem Hotel und so sieht man auch noch etwas von der Stadt.

Kreuzung in Taipei

Kreuzung in Taipei

Die Roller Armee

Die Roller Armee

Auf dem Weg kam ich dann auch noch an irgendeinen kleinen Park mit Museum vorbei was mich aber eher nur am Rande interessierte.

Discovery Center of Taipei

Discovery Center of Taipei


Im Taipei 101 ist auch ein Shopping Center mit sämtlichen Marken die sicher mal teuer sind. Also daran vorbei und hoch auf den Turm. Mit dem schnellsten Fahrstuhl der 60km/h macht ist man in nur wenigen Sekunden oben. Die Aussicht war wegen dem Wetter mit viel Dunst eher bescheiden und auch die Stadt ist nicht ganz so imposant wie Sao Paulo. Was aber spannend ist, der Dämpfer verantwortlich dafür, dass Schwingungen im Gebäude bis zu 40% Gedämpft werden ist frei sichtbar. Vom Tower wieder runter und dann zu Fuss zurück zum Hotel.
Taipei 101

Taipei 101

Mit 60km/h nach oben.

Mit 60km/h nach oben.

Aussicht über Taipei

Aussicht über Taipei

Der Dämpfer

Der Dämpfer

Damper Baybis :-)

Damper Baybis 🙂

Damper Baybi mit Beat

Damper Baybi mit Beat


Nach einer Pause war das Abendprogramm der Shilin Night Market. Ich erhoffte mir da günstig Klamotten kaufen zu können. Leider war dem nicht so aber für ein gutes Abendessen gab es dafür reichlich Restaurants.
Night Market

Night Market


Kurz vor Mitternacht war ich dann wieder im Hotel.
Sonntag, auf zur zweiten Runde. Einen der Zahlreichen Tempel besucht, weshalb der Longshan Tempel so besonders sein soll ist mir bis jetzt schleierhaft denn er hat ausgesehen wie Zahlreiche andere an denen ich noch vorbei gekommen bin.
Tempel mit Brunnen und Beat

Tempel mit Brunnen und Beat

Weiter zur Chiang Kai-Shek-Gedächtnisstätte, Zwei Gebäude auf einem großen Platz auf alt getrimmt. Sieht klasse aus in mitten der Stadt mit den modernen Gebäuden und im Hintergrund thront der 101.

Netter Platz

Netter Platz

Von hier weiter mit der Metro nach Danshui. Dass ist so der Ort für den sonntäglichen Kaffee und Kuchen, Fisch und Tee oder was auch immer für die Zahlreichen Gerüche verantwortlich war.

Etwas Kultur

Etwas Kultur

Danshui Area

Danshui Area


Von hier dann mit der U-Bahn wieder zurück zum Hotel und schon war auch der Sonntag gelaufen.
Ich hab viel gesehen von der Stadt und muss sagen, Taipei ist sehr angenehm, sauber und die Leute hilfsbereit.