Slapstick mit der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn (DB) hat sich gerade mal wieder selbst übertroffen.

In Freiburg hat sich einer vor den Zug geworfen. Dafür kann die DB erst mal nichts aber was dann folgte ist ein Schildbürgerstreich sondergleichen.

1. Steht der Zug mal ohne die Türen zu öffnen. So nach 10min. mal die Durchsage das es verspätet weiter geht. Nach weiteren 10min. die Durchsage, es geht nicht weiter und alle Fahrgäste sollen bitte aussteigen. Ist allerdings schwierig bei geschlossenen Türen. Das dauert dann nochmals 5min.

2. Informationen im Reisezentrum:
Die Leute waren bemüht nur wussten die auch nichts. So nach 45min. die Information, dass es mit dem Bus nach Denzlingen geht und da ein ICE außerplanmäßig hält.
Ein Bus für einen ganzen ICE, klar da haben auch alle Platz.
Das es die Platform 13 von der der Bus fahren soll garnicht gibt ist ja nur nebensächlich.
Irgendwie hab ich es doch in den nicht angeschriebenen Bus geschaft und bin in Denzlingen angekommen.

3. Denzlingen
Die Perrons massivst überfüllt und es war ein Wunder, dass niemand auf die Geleise gefallen ist. Zum verlassen der Perrons sind die Leute über Abschrankungen runter geklettert. In der Unterführung war kein Durchkommen, Loveparade lässt grüßen.

Personal von der DB war weit und breit keines zu sehen und Durchsagen gab es auch keine. Irgendwann stand da der erwartete ICE Richtung Dortmund. Dieser öffnete aber die Türen nicht und eine Zugbegleiterin die raus geschaut hat meinte:“ Nee wir nehmen hier niemanden mit es kommt ein Ersatzzug.“
So stand der ICE ca. 10 min. da ohne jemanden mit zu nehmen.
Da es keine weiteren Informationen gab nahm ich die nächste Regio Bahn nach Offenburg.

Jetzt sitz ich im ICE von Offenburg nach Mannheim und hoffe von da weiter Richtung Wiesbaden zu kommen.

Ich bin ja schon viel gereist aber sowas von Chaotisch was die DB gerade abgeliefert hat habe ich noch nie erlebt, nicht mal in Thailand als der Flug ausgefallen war.
h

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