Archiv für November 2006

3 Tage Militär

Sonntag, 12. November 2006

Die Schweizer Armee hat gerufen und ich bin diesem Ruf gefolgt (pünktlich und nicht wie das letzte mal einen Monat zu späht).
Ein drei tages Fachkurs, Thema Intaff und Wetterpeiler.
Intaff, was ist das? Das ist so ein komisches Funk, Navigations und Kommando dingsbums. Für Jemanden wie mich, der nicht mal das Funkgerät kennt also völlig das Falsche.

Der Wetterpeiler hat mir da schon mehr zugesagt, denn kannte ich ja noch au aus der RS im Jahr 1999. Zum Glück war auch da nichts mehr beim alten und der Auftrag eine Funktionskontrolle durchzuführen endete mit einer 3/4h Schlaf in einem Piranha.

Das war eigentlich der fachliche Inhalt des Kurses. Der militärische stellte aber das Highlite dar. Thun, der grösste Waffenplatz der Schweiz gefüllt mit Rekruten die erst 2 Tage hinter sich hatten. Apell zum Morgenessen, zum Mittag und zum Abend mit den altbekannten Sprüchen:
„E Banane isch no gräder.“
„Mer sind do imene Bordell.“
„Wo isch er?“
„Was het er?“
„Wo isch ihre Verschluss?“
„Kompanie, zurück tretten!“ (mit allen anderen Richtungen)

Highlite 2:
Abgabe des Wochenbefehls an uns mit dem Hinweis für das HV um 07:00 am nächsten Morgen durch den Dienstverantwortlichen. Der Fachverantwortliche kommandierte kurz um und meinte 07:15 Soldatenstube. Da der Fachverantwortliche dies nicht darf, stand der Dienstverantwortliche um 07:05 Wutentbrannt und Fauchte uns an. „Was glauben Sie wer Sie sind? Wenn ich um 07:00 ein AV befehle und Sie um 07:05 erst aus der UK kommen!“
Antwort Soldat 1:“ Sorry aber der Fachinstruktor hat und umbefohlen.“
Dienstverantwortliche:“ Das darf der nicht, was fällt dem ein. Zudem befohlen ist befohlen!“
Soldat 2:“ Auch schon mal in einem WK gewesen? Dort wird alles fünf mal umbefohlen bis es nur halbwegs provisorisch gilt.“
Dienstverantwortliche:“ Was glauben sie weshalb ich ein Wochenprogramm erstelle? Sicherlich nicht zur gehirnmasturbation!“
Alle Soldaten:“ Jaja scho guet.“
Und wir gingen grinsend und kichernd zu unserem Duro.

Der Dienstverantwortliche konnte sich dann nicht alleine beim Fachinstruktor durchsetzen d.h. er versuchte es erst gar nicht und musste gleich mit seinem Vorgesetzten aufkreuzen um seinem Ärger Luft zu machen und seine Autorität wieder herzustellen.

Und zum Schluss noch ein paar Bilder wie wir mit Freude das Intercomm eines Piranha testeten.



Sony Ericsson W810i

Freitag, 3. November 2006

Mein Mobiltelefon, von welchen ich bis jetzt sehr überzeugt war ist das Sony Ericsson W810i. Die Betonung liegt auf war. Weshalb? Nun eine simple Funktion funktioniert nicht und die Firma ist sich dessen bewusst, ändert aber nichts daran. Aber um was geht es?

Einem Adresseintrag kann man einen Geburtstag mitgeben und automatisch im Kalender eintragen lassen. Eine tolle Funktion und eigentlich Standart, sollte man zumindest meinen. Nicht so bei der Firma Sony Ericsson welche diese Funktion nur mit Geburtstagen jünger 1970 unterstützt.

Weshalb weiss ich das so genau? Nun ich habe mit dem Support telefoniert, welcher das Problem auch prompt in seiner Datenbank gefunden hat. Und genau dies macht dass verhalten von Sony Ericsson zu einem absoluten „No go“. Es kann doch nicht so schwer sein, eine so simple Funktion korrekt zu implementieren und spätestens, wenn man denn Fehler entdeckt zu Bugfixen und über das automatische Update der Firmware online zu stellen.

Ich hab mich nun mittels E-Mail beschwert und bin auf die Antwort, so fern ich eine erhalte, sehr gespannt. Jedenfalls kann ich bis auf weiteres ein Mobiltelefon der Marke Sony Ericsson nicht empfehlen.

Parkett

Mittwoch, 1. November 2006

Als zukünftiger Eigenheimbewohner hatte ich gestern die Ehre einen
Bodenbelag für Schlaf- und Wohnzimmer auszusuchen.
Ein Parkett sollte es sein und wenn möglich ein sehr heller.
In der Ausstellung ist mir sofort der kanadische Ahorn ins Auge gesprungen.
Sehr hell und ein sehr hartes Holz. Daneben lagen noch Buche, Buche gedämpft und und und.

Der Verkäufer, ein echter Fachmann, machte mich aber auf einige Nachteile des Ahorns aufmerksam wie z.B. dass er sich unter Sonneneinstrahlung stark verfärben würde und ins gelb wechseln würde. Dies nicht gleichmässig sonder eher mit Flecken. Ich konnte das nicht wirklich glauben und so zog er ein Muster aus einem Gestell wo gealterte Muster drin waren. Der Fachmann hatte leider Recht und ich entschied mich diesen Parkett nicht zu nehmen. Buche gedämpft war die nächste Wahl. Eine gute Wahl aber leider nicht mehr ganz so hell. Um mich dann noch etwas zu verunsichern, kam die Variante Laminat ins spiel. Wieder hörte ich mir einen Reigen von Vor- und Nachteilen an, Gegenzug, Verarbeitung, Schalldämmung, Abschleifen, Putzen und und und.

Es wurde mir nicht einfach gemacht aber nach ca. 1 1/2h habe ich mich definitiv für einen Parkett in der Ausführung Buche gedämpft entschieden.

Der nächste Schritt werden nun Bodenplatten sein, ob das einfacher wird?

To be continued