Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Kalifornien zum ersten

Dienstag, Mai 10th, 2016

Nach den etwas turbulenten letzten Monaten ist es nun mal wieder Zeit für etwas Urlaub. Wie fast immer bei mir mit dem Gleitschirm und dem Hoflieferanten Fly with Andy sind es dieses mal zwei Wochen Kalifornien. Von San Diego nach San Francisco. Mit dem Auto dem Wetter nach zu den besten Fluggebieten.

Die Anreise von Zürich über N.Y verlief ziemlich problemlos. Einziger hacke, Delta Airlines hat mir einen Flug verkauft den es gar nicht gibt. Haben mich dann aber Stillschweigend auf den nächsten gebucht ohne etwas zu sagen. Naja 1h30 Verspätung geht ja noch. Dass kenn ich ja von der DB.

Sonntag erst mal ein typisches «Loosed Lüüt» und «Briefing» bevor es dann mit der Gruppe von 10 Leuten und zwei Autos nach Torrey Pines zum Küstensoaring ging.

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Das Prozedere bis zur Flugerlaubnis ist der Hammer. Erst ein Formular mit gefühlten 100 Seiten und auf jeder ist ca. 10mal zu unterschreiben. Dann ein extrem spannendes Video und zum Schluss muss muss dann nochmals eine Erklärung vorgelesen werden, dass man das Ganze auch verstanden hat. Diese Show wird dann auch auf Video festgehalten.

Da bei jedem Start, Durchflug, Überflug und Landung ein Signal mit einer Pfeife gegeben werden muss, schnell noch eine Pfeife gekauft und ab an den Starplatz.

Die Küste zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnten alle die Küste hoch und runter fliegen bis der Arzt kommt.

Das Highlight an der Küste sind zweifelsohne die mega Villen welche so zu einem Preis von 50 Mio. $ gehandelt werden.

Irgendwann haben dann aber alle die Küste mal gesehen und so ging es zurück Richtung Hotel wo Andy gelernt hat, nicht jedes weisse Auto zu unserem Hotel fährt.

Bündnerland 2015

Montag, Oktober 5th, 2015

So schon einige Wochen sind wieder ins Land gezogen aber auch im 2015 fand die Bündnerlandreise mit von Fly-Ikarus.ch statt und wie seit Jahren war ich wieder mit dabei.

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Dieses Jahr startete meine Reise aber bereits am Mittwoch mit einigen schönen Flügen in und um Interlaken inkl. Baden im Brienzersee. Mein Quartier bezog ich wie immer in Interlaken bei der Familie Amacher. Danke für die Gastfreundschaft.

Am Sonntag traff sich dann eine Gruppe von Piloten im Lehn zur Bünderlandreise. Der Wetterbericht für Sonntag war gut und somit war klar „Flims“ so schnell wie möglich. Ohne Anhänger waren wir schnell unterwegs und so standen wir bereits um die Mittagszeit in Naraus am Startplatz. Ein weiterer Flug vom Cassons Grad besiegelte mein Flugtag mit einer Landung auf einer grossen Wiese neben dem Badesee. Nach und nach traf ein Gleitschirm nach dem anderen ein.

Der Montag war wieder ideal für Flims und so ging es hoch und runter. Mal von Naraus mit Toplandiung und mal vom Cassons Grad. Und wer schon mal mit Häppy unterwegs war weiss: „Wenn ein See da ist, geht’s zum Baden.“

Der Dienstag war vom Wetterbericht solala und damit es noch Flüge in einem weiteren Fluggebiet gibt wurde nach Scuol verschoben. Die Thermik war leider nicht mit uns gefahren aber egal, die Bahn ist ja gleich neben dem Landeplatz. Also Hoch und Runter bis zum „Calanda“.

Dienstagabend gab es ja schon die Aussagen „Das war unser letzter Flug diese Woche“. Der Mittwoch startete auch mit Wolken, Wind und Regen. Also Ideal für das Thermalbad. Aus dem Thermalbad raus, ein Loch in der Wolkendecke. Also los, Schirme gepackt und auf den Berg zum Abgleiter zwischen Wolken und Nebel hindurch. Es ist unglaublich wie eindrücklich Berge mit Wolken wirken.

Der Mittwoch war dann ein typischer Tageskarten Tag. Fliegbar aber ohne Thermik. Egal, schliesslich waren wir zum Fliegen da und so ging es hoch und runter bis zum „Calanda“. Gekrönt wurde der Tag mit einem leckeren Abendessen im Restaurant Pensiun Aldier in Sent mit einer kurzen führen durch das Giacometti Museum und einem Apero in er Bibliothek.

Donnerstag war am Morgen noch fliegbar, allerdings wieder ohne Thermik. Der letzte Flug gab dann auch schon leichte Regentropfen auf die Brille. Da ich mehr Regen erwartete und keine Lust auf einen Regenflug hatte bin ich mit dem Beschleuniger ins Tal raus und habe mal am Kabel gezogen. Resultat, eine Steilspirale mit über 18m/s (64km/h) sinken gemittelt über 10s. Da war ich schnell unten und konnte den Schirm, wie die folgenden Piloten auch, noch trocken Packen. Kurz darauf kam der Regen. Uns egal wir waren auf dem Weg nach Davos mit Zwischenhalt in Zernez. Einige interessierten sich für das Museum und andere eher für das Dorf. Ich gehörte zu der Gruppe die sich das Dorf anschaute. Ein Blick ums Eck, ok Kirche haben wir gesehen, oh ein angeschriebenes Haus, Bier. Weiter dann über den Flüela nach Davos. Selbstverständlich nicht ohne das Obligate Fondue auf dem Flüela und mit Schneefall draussen war das Wetter auch entsprechend.

Der Freitag war da und niemand wusste was er von dem Tag erwarten sollte. Der Wetterbericht war alles andere als Eindeutig und so ging es einfach mal aufs Jakobshorn. Oben angekommen lagen ca. 10cm Schnee. Der Wind überzeugte noch nicht wirklich und so wurden Fotos gemacht und eine Heise Ovo getrunken. Da der lokale Fluglehrer, Muck aber meinte „das passt“ waren auch bald alle in der Luft. Es war sogar Thermik vorhanden und so konnte der Flug doch etwas verlängert werden. Beim Zweiten Flug war dann irgendwie die Thermik weg und auch das Soaring wollte nicht so funktionieren wie es in Anbetracht der Tageszeit sollte. Also erst mal Mittagessen. Das Wetter hatte wieder voll auf Sonne umgestellt und so waren nach dem Fliegen mit allem was warm gab, Schattenplätze wieder sehr begehrt. Zu viert machten wir uns auf zu einem weiteren Flug. Oben angekommen war der Wind aber alles andere als gut. Ja ein Start wäre im entsprechenden Windfenster möglich gewesen aber die Änderungen der Windrichtung über 270° haben uns dann zum Entscheid geführt wieder mit der Bahn runter zu fahren. Das Landebier in der Bolgen schmeckte trotzdem resp. beinahe besser denn wir waren uns einig und auch etwas Stolz darauf den Entscheid für die Bahn und nicht den Flug getroffen zu haben.

Der Samstag war dann der letzte Tag der Flugreise. Ein Wetterbericht war nicht notwendig. Das Wetter war so eindeutig schlecht das wir nach einem ausgedehnten Frühstück und einer kurzen Shoppingtour direkt die Heimfahrt angetreten heben.

Alles in allem war die Bündnerlandreise mal wieder ein voller Erfolg. Top organisiert von Fly-Ikarus.ch mit tollen Leuten und neben dem Fliegen auch Sozialen und Kulinarischen Highlights. Wenn alles passt werde ich auch in der Ausgabe 2016 wieder dabei sein.

Danke an Häppy, Claudia, Jürg, Hanspeter der Graf, Hanspeter der Raucher, Tinu, Benny, Ursula und Antje es war eine geniale Woche.

Und jetzt noch ein paar Bilder:

Antje Thies gefällt dieser Artikel

Mazedonien 2015

Sonntag, August 9th, 2015

Und schon ist sie wieder rum, eine Woche Urlaub in Mazedonien mit www.flywithandy.com

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Gleitschirmpiloten erkennt man schon beim Einsteigen in den Flieger, irgendwie unterscheiden sie sich einfach von den herkömmlichen Fluggästen die einfach in die Sommerferien fliegen. So ging es schon mit den ersten neuen Bekanntschaften in den Flieger nach Skopje. Dort wartete auch schon Andy und Verena mit den Busen für den Transfer Richtung Tetovo bereit. Das Hotel hoch über Tetovo erwartete uns mit feinem Essen bevor es dann schnell Richtung Kopfkissen ging um am nächsten Tag fit zum Fliegen zu sein. Kurzes Briefing und hoch zum Starplatz wo uns bereits beste Bedingungen erwarteten. Raus und erst mal lokales fliegen bevor ich mich dann im souveränen Absaufen im Flachland geübt habe, läuft. Das Reckholen hat leider etwas länger gedauert da der Bus an einer Stelle etwas breiter als die Strasse war und so gab es nur noch einen verkürzten zweiten Flug in den Sonnenuntergang. Montag nochmals in Tetovo rumgeflogen, diesmal aber zum offiziellen Landeplatz und zum kühlen Getränk bevor es Richtung Orchid zum Abendsoaring weiter ging. Wunderschönes Fliegen mit Blick über den See bis zum Sonnenuntergang. Abendessen dann am See. Dienstag war nicht mein Tag. Anscheinend etwas Zuviel Sonne am Vortag erwischt. Ich hielt mich am Schatten auf und habe auf das Fliegen. Dafür ging es mir am Abend wieder besser und das Essen wieder direkt am See konnte ich zusammen mit der Gruppe voll geniessen. Mittwoch war ein abenteuerlicher Ritt auf der Ladefläche eines LKWs zum Startplatz angesagt. Die Tandempiloten auf dem Weg nach unten verhiessen nichts wirklich Gutes. Oben angekommen bestätigte sich die Vorahnung, starker böiger Wind, an starten nicht zu denken. So ging es auf demselben LKW wieder nach unten. Ein Teil der Gruppe fuhr direkt weiter Richtung Krushevo, ich nicht. Ein Tag am See im Beach Club hörte sich zu verlockend und schliesslich ist es ja Urlaub. Donnerstag, Attacke. Nach zwei Tagen Boden voll Motiviert im Streckenfluggebiet. Der klare Nordwind gab die Flugrichtung der Strecke klar vor, Süden. Kam mir gerade recht, denn in diese Richtung war noch eine Rechnung vom letzten Jahr offen. Bitola war das Ziel. Erst ein etwas harziger Einstieg, danach ging es flott voran Richtung Süden. Die Ansage „Flachland“ hab ich ignoriert da es bis zum ersten Taleinschnitt gut, da wie letztes Jahr etwas gebastelt aber diesmal ging es weiter. Mit bis zu 72km/h weiter Richtung Bitola. So war ich dann auch ratz fatz da. Rechnung beglichen.

Rolf Kehrli, Sandra Von Allmen gefällt dieser Artikel

Fremdfliegen Gyrocopter

Sonntag, Mai 10th, 2015

Vor einiger Zeit meldete sich Joanna bei mir „Hi Beat, kennst du Gyrocopter?“ Als grosser Fan von allem was fliegt und James Bond kenn ich das natürlich. Hintergrund der Frage war nicht mein Fachwissen bezüglich Fluggeräte zu prüfen sondern jemanden zu finden der an einen Schnuppertag mitkommt. Viel Überredungskunst brauchte es nicht und so war Heute der Treffpunkt am Flugplatz in Donaueschingen Flugschule Schwarzwaldcopter (http://www.schwarzwaldcopter.de ) mit Fluglehrer Stefan.

Einmal durch die Physik des Gyros, quer durch die Technik durch und Einweisung in die Steuerung des Gyros.

Klar Knopf drücken für Pre-Rotation bis 100 RPM, wenig Gas geben bis 200RPM aber gleichzeitig Bremsen, Bremse lösen, Stick unbedingt und immer nach vorne, Pre-Notation loslassen, Vollgas, lenken der Räder über Pedale, Bremsdruck ablasen über Trimmung… ähä alles klar, oder auch nicht.

Nach ca. 1h sass dann Joanna die es kaum erwarten konnte mit Overall und Helm auf dem Pilotensitz im Gyro zum einstündigen Trainingsflug.  Ich mache es mir an der Sonne im Flugplatz Café solange gemütlich.

Pünktlich nach einer Stunde landet Joanna oder besser gesagt Stefan den Gyro wieder sicher. Joanna zeigt beim Rollen zum Hangar noch stolz mit dem Daumen nach oben. Die Gesichtsfarbe war dann eher etwas bleich. Joanna wurde Opfer ihres Flugstils der von Stefan als „Sportlich“ bezeichnet wurde 😉 .

Für mich nochmals einen Refresher der Bedienung, ab in den Overall und los.

Rollen auf der Piste kein Problem aber dann die Prerotation, Gas, Bremse, keine Bremse mehr Gas lenken… Zum Glück war Stefan dabei 😉

Witzig war das Fliegen in dieser Kiste schon, zu meiner Überraschung ist so ein Gyro auch sehr stabil gegenüber von Turbulenzen. So steuerte ich gemütlich mit gut 100-130km/h durch die Gegend. Mal beschleunigt auf 160km/h wird aber ungemütlich da der Wind dann schon spürbar wird. Stefan zeigte demonstrierte dann mal noch was so ein Gyro alles kann. Tiefer Überflug über einen Flughafen (1m über Boden), Full Stall, Notlandeübung… Nach einer Stunde durfte ich dann mit Unterstützung den Landeanflug machen.

Hat Spass gemacht und war mal wieder was anderes. Hier noch ein paar Fotos vor dem Start. In der Luft war ich mit fliegen beschäftigt und hatte keine Zeit zum fotografieren, irgendwie wie bei den ersten Flügen am Gleitschirm, nur da hatte ich schiss die Bremsen los zu lassen 😉

Südafrika

Freitag, Februar 13th, 2015

Die Winterzeit in der Schweiz ist ja nicht als die beste Flugzeit bekannt. Deshalb bin ich dieses Jahr mit Fly with Andy nach Kapstadt und Umgebung geflüchtet.

Vor Ort hat dann Barry und Candice von www.birdmen.co.za unterstützt von dem Grossen Wölk www.felixwoelk.com das Kommando.
Diese drei hatten alles im Griff und die Organisation war perfekt.

Pünktlich am Bus stehen mit allem was für ein Flugtag benötigt wird, dass war was noch selbst erledigt werden musste.
Für alles Andere haben Barry, Candice und Felix gesorgt.

Jetzt könnte ich hier einen Roman schreiben wie, wo und was wir alles erlebt haben, wie super toll wir es hatten und so weiter. Das liest aber eh keiner. Kurz es war einfach nur genial und ich erzähle gerne bei einem Bier darüber. Hier einige Bilder der drei grandiosen Wochen.

Nochmals ein ganz grosses DANKE an Barry, Candice und Felix.

Adrian Ihly, Antje Thies gefällt dieser Artikel

Bündnerland 2013

Montag, September 9th, 2013

Die Flugsaison 2013 war für mich bis jetzt eher bescheiden ausgefallen. Umso mehr stieg die Freude an dem Wetterbericht für die Woche Flugferien im Bündnerland. Gebucht mit meiner ehemaligen Flugschule Ikarus aus Interlaken eine Woche unterwegs in Scuol, Flims und Davos. Los ging das Ganze am Sonntagmorgen in Interlaken, danke an Fam. Amacher für die Gastfreundschaft und Rolf für den Abholdienst.

Das Wetter am Sonntag sah für das Bündnerland nicht ganz toll aus und so wurde mal auf Fahren gesetzt. Von Interlaken mal nach Fanas für einen kleinen Flug. Am Startplatz war guter Aufwind und so starteten Rolf, Marcel und Hans. Plötzlich begann es zu Regnen aber von einer Wolke hab ich mir den Flug nicht versauen lassen und auch Claudia hat dann nachgezogen. Schirm trockenfliegen war angesagt. Leider reichte es nicht ganz zum abtrocken bis ins sonnige Tal aber egal, immerhin ein Flug. Von Fanas via Davos weiter nach Scuol wo es mit Häppy, unserem Flugleiter/Fluglehrer, wo es typisch gleich ins Thermalbad ging. Häppy kennt glaub ich genau so viele Bäder wie Start und Landeplätze.

Der Montag in Scuol sah dann schon etwas besser aus. Die Luft sehr labil aber noch mit viel Nordwind und der Himmel mit Wolken zu. Egal, hoch nach Mota Naluns. Am Startplatz wehte ein sauberer Aufwind und sogleich wurde gestartet. Ich ging als zweit letzter in die Luft und hatte das Glück Aufwind zu finden. So ging es schnell Richtung Basis was bei dem Wetter eine doch sehr kalte Angelegenheit war. Während ich noch am Kurbeln war hat Hans-Peter nach nur wenigen Minuten ein Top-Landing hingelegt. Mein Versuch ebenfalls auf dem Startplatz zu Landen ist gescheitert und ich flog ca. 2m drüber mit anschließendem Absaufen. Egal dafür gibt es ja die Bahn welche uns/mich wieder hoch brachte. Der Zweite und Dritte waren eher kurz und nur in eine Richtung. Das Highlight des Tages war aber die Bündner Nusstorte serviert von Marcel am Startplatz.

Dienstag war dann der erste Tag mit Sonne, also wieder hoch nach Mota Naluns. Da von meiner 5er Karte bereits 3 Fahrten weg waren war einmal Absaufen ok, danach mussten Top Landings her. Zum Glück entwickelte sich der Tag wie geplant. Einmal absaufen und danach konnte ich immer wieder auf dem Startplatz landen. Da wir an dem Tag eh noch Richtung Flims wollten war der letzte Flug als Streckenflug angesagt. Häppy startete als erster gefolgt von Marcel, Rolf und mir. Rolf und ich stiegen gemeinsam bis sich Rolf aus unerklärlichen Gründen entschied das Projekt Streckenflug abzubrechen. So versuchte ich Häppy zu folgen, dies in einem großen Abstand so dass ich sehen konnte wo er höhe machen konnte. Leider habe ich ihn dann aus den Augen verloren als er in ein Tal eingeflogen ist wo er sich richtig hochgeschraubt hat. Für mich ging es da nur nach unten und so landete ich ca. 17km weiter in Susch. Auf meinem Weg dorthin habe ich plötzlich noch Marcel weit unter mir entdeck und er musste schon einige Kilometer früher landen. Häppy ist noch bis nach Klosters geflogen.

Mittwoch war dann Königswetter. Fliegen bis zum Abwinken vom Cassons Grad und Naraus. Erst ein Abgleiter, dann ein Versuch von ca. 45min richtig auf Höhe zu kommen und gleich nochmals so ein Versuch. Leider nur Versuche in der doch eher turbulenten Luft. Dem einen oder Anderen ist es im letzten Flug geglückt bis weit über 3000m zu kommen, egal der Donnerstag lag ja noch vor uns.

Donnerstag war noch besser als der Mittwoch. Das war ganz klar ersichtlich an der gestiegen Anzahl an Piloten mit Streckenambitionen am Startplatz als am Vortag schon über 100km geflogen wurde. Ich war etwas später am Startplatz weil ich als Testschirm einen Gradient Golden 4 direkt vom Importeur in Empfang nehmen durfte. So neu betucht dauerte das Startprozedere auch etwas länger. Mit dem Schirm raus und ab in die Thermik. Ich hatte zwei tolle Flüge an dem Tag welche bis auf 3300m hoch gingen und mit einer Landung direkt neben dem Crestasee zum Schwimmen beendet wurden. Anschließend gleich die Weiterfahrt nach Davos.

Freitag in Davos. Ab aufs Jakobshorn, denkste wegen Bauarbeiten ist die Bahn geschlossen. Also dann halt hoch auf die Parsenn. Ich noch immer mit dem Gradient Golden 4 und nicht mit meinem Golden 3. Die Luft war wie schon die ganze Woche doch sehr turbulent weil thermisch aktiv. Irgendwie bin ich nicht so richtig auf Touren gekommen und so landete ich nach knapp einer Stunde am Wolfgangsee. Schirm packen und los wieder hoch. Zweiter Flug bei nun noch stärkerem Wind. Beim Start gleich mal einen ordentlichen Frontklapper kassiert, dadurch an Höhe verloren und so fand ich mich bald wieder am Wolfgangsee in der „Hafenkneipe“ wieder. Das anschließende Wellness Programm hab ich ausgelassen.

Samstag, der letzte Tag. Das Wetter war besser als es zu Beginn der Woche zu erwarten war und so mussten wir schon wieder fliegen 😉

Wieder Parsenn und wieder starke Bedingungen. Ich war wieder mit meinem Golden 3 unterwegs da mich der 4er irgendwie nicht so richtig überzeugen konnte. Also raus und gleich eingedreht. Mit dem Südwind und der labilen Luft ging es ruppig aber kontinuierlich hoch bis unter die Wolken auf 3200m. Ein spannender Flug mit grandioser Aussicht über die karge Landschaft bis Arosa. Nach ca. einer Stunde landete ich dann wieder am Wolfgangsee wo auch der Rest der Truppe landete. Da der Südwind kombiniert mit Fön nun doch stark zugenommen hat haben wir den Flugtag so beendet und uns auf die Heimfahrt gemacht.

Es war eine super geniale Woche mit viel fliegen, tollem Essen und extrem entspannter Atmosphäre wo sich jeder über jede Flugminute des Anderen freute. Ich hab eine Woche nur Lachende Gesichter gesehen.

Danke also an Hans den Oberländer Walliser, Hans-Peter den Toplander, Rolf mit der schnellsten Frisur, Marcel die Bündner Nusstorte, Claudia ich starte schon mal und Häppy den Bademeister für die geniale Woche.

 

Rolf Kehrli, Tobias Fuchs gefällt dieser Artikel

Neues altes Hobby

Sonntag, Mai 12th, 2013

Vor über 20 Jahren war ich oft mit einer Fernsteuerung und einem dazugehörigen Auto oder Flugzeug unterwegs. Irgendwann hat sich das aber eingestellt und vor allem die Fliegerei kam nie richtig ins Fliegen.

Seit längerem hab ich nun schon einen Simulator am PC aber in die echte Welt hat sich das noch nicht durchgesetzt, bis jetzt.

Christoph hat mich angefixt mit seinen Erklärungen wie einfach das es Heute ist, ein Flugzeug in die Luft zu bekommen ohne erst Wochen mitSäge, Schleifpapier, Holzleim und und und im nicht vorhandenen Hobbyraum zu verbringen. Ein Probeflug mit seinem Flieger hat mich dann endgültig süchtig gemacht.

Klar hab ich viel von den Erfahrungen von Christoph profitiert plus mich in einigen Foren schlau gemacht. Es gibt da viele Informationen und noch viel mehr esoterisches.

Ich hab mir dann mal folgendes als Grundausstattung gekauft:

Flieger:  Multiplex Fun Cub
Fernsteuerung: 9XR von Hobbyking mit dem Frysky Telemetrie  plus Akku
Akkus: Lipos 2200mAh 25C Marke Turnigy von Hobbyking  vier Stück
Ladegerät: IMAX B6
Stecker: XT60 zum selber löten
Kleber: Sekundenkleber und UHU Por

Und wenn man schon beim Chinesen am Bestellen ist, dann halt noch ein paar Dinge die man nicht als erstes braucht aber über kurz oder lang sicher oder einfach haben will.
-USB Programmierer für die Funke
-Telemetrie Module
– Zweiter Empfänger
– Glasfasermatten
-Propeller
-Ersatzwellen für Motor

Der Zusammenbau:

Ok, ich gebe es zu ich habe etwas abgekürzt und mir die Fun Cub ARF bestellt. Das bedeutet der Flieger ist zu 90% zusammengebaut. Rumpf schon geklebt, Motor bereits eingebaut, Servos bereits eingeklebt und die Tragflächen komplett vorbereitet.
Zu tun bleibt noch das Höhen und Querruder einzukleben, Fahrwerk einbauen, Empfänger einbauen und alles anschliessen. Multiplex hat bei mir allerding etwas gepatzt und einen Holm der Tragfläche beim Einkleben auch gleich innen mit Epoxidkleber aufgefüllt so dass ich mit der Bohrmaschine erst die Aufnahme vorsichtig aufbohren musste.
Das Quer- und Höhenruder hab ich mit UHU Por eingeklebt. Das Problem dabei ist, der Kleber haftet bei richtiger Anwendung bei der ersten Berührung. Das ist nicht ganz so toll weil keine Korrekturen mehr möglich sind und so ist das Seitenleitwerk nun etwas schief eingebaut. Das nächste mal werde ich entweder „langsamen“ Sekundenkleber verwenden oder mit UHU-Por nicht die volle Antrocknungszeit abwarten.

Einstellungen:
Bezüglich der Ruderausschläge hab ich nichts eingestellt sondern einfach das übernommen was voreingestellt war. Das hat ziemlich genau zu den Werten in der Anleitung gepasst.
Der Schwerpunkt wird mit 80mm von der Vorderkante des Flügels angegeben. Völliger Schrott viel zu weit hinten der ist zwischen 60 und 70m. Tipp: vorderer Holm passt gut.
So jetzt noch alle Ruder prüfen ob die auch in die richtige Richtung gehen und die funke programmieren. Achtung, die Servostecker sind nicht Polsicher sprich bewegt sich ein Servo nicht, erst mal kurz überprüfen ob alles richtig angeschlossen ist.

Der Erstflug:
So Tag der Warheit, das Ding muss in die Luft. Das Wetter nicht unbedingt optimal da viel Wind aber die Ungeduld war einfach zu gross. Also mit Christoph als moralische Unterstützung und mit etwas mehr Erfahrung auf einen Feldweg gefahren und den Flieger flugfertig gemacht. Erst mal noch ein paar Fotos bevor es in die Luft geht.
Funktionskontrolle erfolgreich, der Puls steigt. Nochmals kurz den Start im Kopf durchgegangen und dann los. Vollgas den Hebel nach vorne und Ziehen. Nach 2m ist der Flieger in der turbulenten Luft. Dank des falschen Schwerpunktes liegt der Flieger alles andere als sauber in der Luft. Konsequent bricht er nach oben aus, genau das was man als Anfänger in turbulenter Luft braucht. Nach einigen Platzrunden in grosser Höhe um etwas ein Gefühl zu bekommen stand die Landung an. Der Landeanflug war solala. Es gelang mir den Flieger einigermassen zu Kontrollieren und langsam Richtung Feldweg zu manövrieren. Ganz getroffen hab ich den Feldweg allerdings dann doch nicht aber 50cm daneben in 30cm hohem weichem Gras war für mich völlig ok.

Für die weiteren Flüge hab ich den Schwerpunkt dann angepasst und der Flieger lag schon viel besser in der Luft. Mehr Trimmen und einstellen konnte und wollte ich bei diesem Wind und der wenigen Erfahrung nicht. Der Flugtag war für mich auf jeden Fall ein voller Erfolg, ok die Aussenlandung beim Versuch eines Touch n Go mitten im Feld hätte nicht sein müssen aber es ging nicht kaputt dabei.

Christoph hatte leider nicht ganz so viel Glück und hat sich bei einer Aussenlandung die Motorhalterung angebrochen was leider unentdeckt blieb so, dass beim nächsten Start die Motoraufhängung abgebrochen ist und das Modell aus ca. 2m unsanft gelandet ist.

Ich war froh, ist mir ein solches Schicksal am ersten Tag erspart geblieben ist und freue mich schon jetzt auf den nächsten Flugtag.

Hier noch ein paar Bilder. Danke Christoph für das Fotografieren.

 

Basler Fasnacht 2013

Mittwoch, Februar 27th, 2013

Leider ist die Basler Fasnacht also „Die drey scheenste Dääg“ schon wieder vorbei. Es war wie immer genial mit Familie und Freunden den Cortaige zu geniessen und abends „ z Gässle“.

Das Wetter reichte von schön bis grau, zu 95% trocken und zu 100% kalt.

Die Kälte hat uns aber nicht davon abgehalten jede Minute der Fasnacht zu geniessen bis dann leider am Donnerstag der „Ändstraich“ war, die Laternen erloschen, die Trommeln und Piccolos verstummten und die Putzmannschaft en in Aktion traten.

Was solls am 10. März 2014 um 04:00 heisst es wieder: „Morgestraich vorwärts marsch!“

Bis dann hier einige Bilder zur Erinnerung:

Roadtrip Australien

Freitag, Dezember 21st, 2012

So nun war mal wieder etwas Funkstille auf dem Blog. Grund dafür war der Road Trip von Sydney nach Perth entlang der Südküste Australiens. 4 Wochen waren wir unterwegs was doch sehr knapp bemessen ist für diese Strecke von ca. 5‘500km.
Erzählen könnte ich jetzt vieles von all dem was wir gesehen und erlebt haben aber das würde den Ramen meiner Schreibwut doch sprengen und ich poste stattdessen einfach mal ein paar Bilder. Wer gerne Details erfahren möchte, ich lasse mich gerne auf ein Bier einladen und erzähle ausgiebig.

Logi vor der Sydney Harbour Bridge

Logi vor der Sydney Harbour Bridge

Sydney Harbour Bridge

Sydney Harbour Bridge

Apero

Apero

Vögel

Vögel

Melbourne

Melbourne

Twelve Apostels oder der "left over"

Twelve Apostels oder der „left over“

Ja ist den Heut schon Weihnachten?

Ja ist den Heut schon Weihnachten?

Das geht auch mit 80Km/h

Das geht auch mit 80Km/h

Seelion

Seelion

Stinky, grumpy bastard

Stinky, grumpy bastard

Loch mit Meer

Loch mit Meer

Sonnenutergang

Sonnenutergang

Viecher die nächsten paar Killometer

Viecher die nächsten paar Killometer

Start Nullarbor

Start Nullarbor

Da kommen mal zwei Ozeane zusammen

Da kommen mal zwei Ozeane zusammen

Cape Leeuwin light house

Cape Leeuwin light house

First Ride

Donnerstag, November 8th, 2012

So nach dem ich mein neues Mountainbike letzten Samstag abgeholt habe musste die erste Fahrt bis heute warten.
Endlich mal ein paar Stunden trocken, also los. Von mir zu Hause auf den Gempen, wie schon bei der Testfahrt vor einigen Wochen. Dazumal war es schon nass und rutschig aber diesmal waren auch noch viele Blätter auf den Wegen was es nicht besser machte. Die Jagdsaison hat auch noch begonnen was einen doch sehr beruhigt wenn es im ganzen Wald knallt.
Also los den Berg hoch und immer schön auf den Forststrassen geblieben weil sämtliche Abstecher auf Waldwege mit durchdrehendem Hinterrad und wenig Vortrieb endeten.
Oben angekommen eine kurze Pause, Jacke anziehen für die Abfahrt und wieder runter. Auf Grund des extrem nassen Waldbodens mit teilweise Pfützen auf dem Singletrail hab ich mich zu 90% wieder für die Forststrassen entschieden. Die restlichen 10% waren Schlammschlacht pur und richtig Freude am Fahren kam da nicht auf.
Unten angekommen, was viel schneller ging als hochstrampeln, nach Hause strampeln in die Tiefgarage zum Waschplatz und das Bike gereinigt.
Nach knapp 4h war alles vorbei, Bike sauber, ich sauber, alles gut und bereit für die nächste Tour.
Ich freu mich schon drauf weil macht echt Spass.

My Bike (Cube AMS 130 Race special eddition)

My Bike (Cube AMS 130 Race special eddition)